Es gibt heutzutage immer unterschiedlichere Angebote von Anbietern für Tagesgeldkonten. Immer mehr Banken bieten verschiedene Konditionen zu unterschiedlichen Zinsen an. Ein Tagesgeldkonto ist die Mischung aus einem Girokonto und einem Sparbuch. Für das Geld, was man auf solch einem Konto anlegt, erhält man Zinsen und in manchen Fällen sogar Zinseszinsen. Die Tagesgeldzinsen sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Je nach dem, wie die individuelle Finanzplanung des Anlegers aussieht kann auch ein Festgeld mit 6 oder 12 Monaten Anlagezeit sinnvoll sein, weil dort die Zinsen meist höher als beim Tagesgeld sind.
Ein Tagesgeldkonto wird täglich verzinst und ist jederzeit verfügbar. Die Verzinsung besteht aus dem Grund, da die Banken mit dem angelegten Geld arbeiten und für das Risiko, falls das Geld verloren geht, bieten Banken einen niedrigen Zinssatz an. Man sollte jedoch keine Befürchtungen, um sein Geld haben, da das Geld über die Einlagesicherung geschützt ist. Die Zinsen für Tagesgeld richten sich nach dem Leitzins der EZB. Das heißt, falls der Leitzins erhöht wird, erhöhen auch die Banken ihre Zinsen, um so wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Stuttgarter Volksbank erhöhte ihre Zinskonditionen stark nach oben. Jedoch haben PSD Bank Rhein-Neckar-Saar und die Postbank im Bereich der absoluten Zinssätze die besseren Konditionen. Die besten Zinsen bieten jene Häuser, die ihre Zinssätze an dem Tag anheben, an dem auch die EZB ihre Leitzinsen erhöht. In diesem Fall bieten die Bank of Scotland oder VW Bank die besten Konditionen. Banken wie die Deutsche Bank oder Commerzbank jedoch schneiden in diesem Bereich eher durchschnittlich ab.
Die Möglichkeit Zinseszinsen zu ergattern, besteht dann, wenn der Anleger nach kurzer Zeit die Bank wechselt. Beispielsweise legt man sein Geld für eine kurze Zeit bei einem Bankinstitut, die für eine bestimmte Zeit bestimmte Sonderaktionen anbietet, wie z.B. die ersten Monate höhere Zinssätze als das übliche. Nach dieser Zeit wechselt man auf eine andere Bank um, die eine bessere Sonderaktion anbietet. In manchen Fällen ist die Nutzung von vierteljährlichen oder monatlichen Verzinsungen möglich und somit entsteht ein Zinseszinseffekt.
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